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Lilo und Ulrich Schümann mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein geehrt


Am 3. Juli 2017 wurden unsere Vorstandsmitglieder Lilo und Ulrich Schümann vom Ministerpräsidenten für ihre langjährigen Verdienste für den Sport mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Innenminister Hans-Joachim Grote überreichte die Ehrungen. Der Vorstand des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein gratuliert den beiden - auch im Namen unserer Mitglieder - von ganzem Herzen und freut sich mit ihnen über diese hohe Auszeichnung.

Lilo, 3. Dan und lizenzierte Aikido-Trainerin (C- und B-Lizenz) wurde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Sport-Kinder- und Jugendarbeit geehrt. Sie unterrichtet seit fast 20 Jahren Kinder und Jugendliche im SV Boostedt und ist zudem seit Jahren auf Landesebene u.a. im Vorstand des AVSH aktiv. Nachdem sie einige Zeit die Funktion der Lehrwartin inne gehabt hatte, übernahm sie 2002 das Amt der Jugendwartin im AVSH. Es gibt niemanden, der nicht weiß, dass Lilos Herz für die Aikidojugend schlägt.

Ihrem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass seit 2004 Hunderte von jungen Aikidoka an zahlreichen speziellen Landeslehrgängen und am großen Aikido-Jugendlager, besser bekannt als „Samurai Camp“, teilnehmen konnten. Die Organisation des in der Aikido-Gemeinschaft überregional bekannten und beliebten Camps erfordert einen hohen zeitlichen und logistischen Aufwand. Lilo investiert bereitwillig jedes Jahr von Neuem Zeit und Herzblut in dieses Projekt, das nach den Zielen des Kinder- und Jugendplanes des Bundes ausgerichtet und finanziert wird. Die Umsetzung der Vorgaben erfordert besondere Ausdauer und besonderes Geschick. Seit einigen Jahren exportiert der AVSH das Modell des Samurai Camps erfolgreich in den Süden, wo sich der bayerische Aikidonachwuchs zum Bajuwarencamp trifft. Lilo unterstützt hier tatkräftig.

Neben der Arbeit am Samurai Camp engagiert sich Lilo auch auf Bundesebene: Sie ist Mitglied im Bundesvorstand der Jugend des Deutschen Aikido-Bundes und führt deren Kasse.

Lilo ist aufgrund ihrer Funktionen auf Vereins-, Landes- und Bundesebene sehr gut vernetzt und nutzt diese Netzwerke, um Kinder und Jugendliche für die Übernahme von Verantwortung im Verein bzw. Verband zu gewinnen. Als Teamplayerin mit hohen kommunikativen Kompetenzen gelingt es ihr in faszinierender Weise, junge Nachwuchssportler für das Aikido und ein ehrenamtliches Engagement im Sport zu gewinnen. Dies ist grade in der heutigen Zeit mehr als Gold wert.

Ulrich, 7. Dan und lizenzierter Trainer (C- und B-Lizenz) ist den Aikidoka im Land durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Verein und im Landesverband bekannt. Seit 1973 bis heute ist Ulrich als Trainer und Abteilungsleiter tätig, zuletzt im SV Boostedt. Ulrich hat die Arbeit des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein seit vielen Jahren in verschiedenen Vorstandsfunktionen mitgestaltet und mitgeprägt. Als Technischem Leiter oblag ihm die Organisation von Landeslehrgängen, als Lehrwart organisiert und betreut er die Fortbildungen der Aikido-Trainer.

Auf Bundesebene ist Ulrich Mitglied der Technischen Kommission des DAB und war lange Jahre Bundesreferent Lehrwesen und Vizepräsident Technik. Als Bundesreferent Lehrwesen konzipierte und organisierte er die Trainerlizenzausbildung im DAB und führte sie auch langjährig als Lehrgangsleiter und Referent durch. Ulrich wurde 2016 in den Ausschuss für Bildung, Qualifikation und Mitarbeiterentwicklung des Landessportverbandes Schleswig- Holstein berufen.

Als Zentraltrainer ist Ulrich ebenfalls seit Jahren für die Aikidoka unseres Bundeslandes im Einsatz.

Lilo und Ulrich gebührt unser Dank für ihr Engagement für das Aikido in Schleswig-Holstein und wir wünschen ihnen, dass sie weiterhin mit viel Freude, Engagement und guter Gesundheit im Einsatz sein können.

Frauke Drewitz
Sachbearbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des AVSH

Aikido-Biografie: Ulrich Schümann


Ulrich blickt mittlerweile auf eine Anzahl an Jahren der aktiven Aikido-Praxis zurück, die man einer von uns nicht einmal als Lebensjahre hinter sich gebracht hat. Vor 46 Jahren begann er - damals grade 14 ein halb Jahre jung- im Jahre 1970 bei Rolf Brand in dessen neu aufgebauter Gruppe mit dem Aikido in Bad Bramstedt. Rolf hatte diese Gruppe als 2. oder 3. Dan neu gegründet und mit Ulrich zusammen trainierten viele seiner dann langjährigen Weggefährten (-wie z.B. Roland Nemitz, Christiane Zanter, Heike Griep, Hans Carstens und Matthias Ahrens-), von denen einige noch aktiv sind.

Ab 1973 übernahm Ulrich dort als Übungsleiter mit Roland (als Blau- oder Braungurt) eine neue Kindergruppe. Beruflich (Ulrich begann nach dem Abitur beim BGS, heute Bundespolizei) verschlug es ihn zunächst nach Walsrode, dann nach Lübeck. An beiden Orten gründete er Aikido-Abteilungen.

Im Jahr 1980 wurde Ulrich nach Bad Bramstedt versetzt und baute seine heutige Aikidoabteilung im Verein in Boostedt auf.
Das Aikido, das Ulrich nun schon mehr als 10 Jahre seines Lebens begleitet hatte, war schließlich auch maßgebend dafür, dass er seine Frau Lilo kennenlernte. Auf einer Vorführung in Ahrensburg sahen sie sich und beschlossen bald darauf den Lebensweg und den DO gemeinsam zu gehen. So ist, was das Aikido in Boostedt und darüber hinaus betrifft,  Ulrich ohne Lilo nicht zu denken und umgekehrt. Lilo unterstützte und unterstützt  Ulrich in Boostedt tatkräftig durch die Leitung Kindergruppe. Der Boostedter Verein ist ein kleiner Verein, seine Aikidoabteilung aber ist bei allem Wechsel der Mitglieder doch geprägt von einem konstanten harten Kern und von Aikidoka, die bereits z.T. seit über 30 Jahren bei Ulrich lernen und schon lange Schwarzgurte sind. Für seine Verdienste um den Verein erhielt Ulrich denn auch vom Verein 2012 die Ehrung zum „Sportler des Jahres“. In der schleswig-holsteiner Aikidolandschaft ist der TSV Boostedt unter Ulrichs und Lilos Führung eine feste Größe.

Ulrichs Entwicklung startete unter seinem Lehrer Rolf Brand, bei dem er von 1970 bis 1993 lernte. In diese Zeit fielen seine Prüfungen zum 1. bis 4. Dan: 1. Dan am 22. Nov. 1974, 2. Dan am 14. November 1976, 3. Dan am 16. Juni 1986, 4. Dan am 12. Mai 1989.

In dieser Zeit begann auch Ulrichs Engagement auf Bundesebene. Von 1977 bis 1997 war er Mitglied der Technischen Kommission des DAB und von 1987 bis 1992 Bundesreferent Lehrwesen.

Im Jahr 1993 wechselte er dann in das Amt des Vizepräsidenten Technik. Da er hier, wie es seinem Wesen und seinem Anspruch an sich selbst entspricht, eigenständig denkend inhaltliche Akzente setzen und somit sein Amt ernst nehmen und entsprechend ausüben wollte, kam es zum Bruch mit seinem Lehrer Rolf Brand, der mit diesem Selbst- und Amtsverständnis nicht umgehen konnte oder wollte. Ulrich gab darauf sein Amt ab und besuchte daraufhin die Bundeslehrgänge des DAB, die damals ausschließlich Rolf leitete, nicht mehr. Dies hatte zur Folge, dass mit dem Verlust der Prüferlizenz auch der Platz in der Technischen Kommission verfiel.

Für Ulrich folgte eine Phase der „Diaspora“, hier zu verstehen als Zeit der Rückbesinnung und Analyse, in der er nach eigenen Angaben bisherige Dogmen, die im Aikido galten, hinterfragte. Er versuchte von nun an eigene Vorstellungen im Aikido zu realisieren und nicht „nachzumachen, was andere Leute machen.“ Ulrich sagt dazu: „Ich lerne bis heute von meinen Schülern. Grade die Anfänger, d.h. die nicht konditionierten Ukes zeigen einem deutlich die Schwachstellen der eigenen Technik auf.“ Natürlich schwamm Ulrich aber auch in dieser Zeit nie im eigenen Saft. Er besuchte stets  in- und ausländische Lehrgänge bei anderen Meistern wie z.B. die Meister Noquet, Brun oder auch Tissier. Mit seinem geschulten analytischen Blick betrachtet Ulrich bis heute neugierig und aufgeschlossen, welche prägenden Merkmale das Aikido des anderen Meisters bzw. der Meisterin jeweils ausmachen. Wenn ihn diese Merkmale überzeugen, prüft er, was er davon in sein eigenes Aikido integrieren kann. So hat ihn z.B. bei Tissier der Aspekt der Kontaktaufnahme mit dem Uke und das Eingehen auf dessen Aktionen geprägt. Diese ermögliche ein Lösen von der starren Form bzw. dem „Korsett“ der Form.

Ulrichs heutige Technik im Aikido lässt sich denn vielleicht auch folgendermaßen beschreiben:
Er verbindet große körperliche Beweglichkeit (großräumiges Sabaki) und Bewegungsfreude mit einer höchst effektiven Umlenkung der Kraft des Angreifers unter kleinräumigem Einsatz der Tegatana.

Aufgrund von Umstrukturierungen im Bundesverband begann Ulrich sich nach dem Abgang von Rolf Brand erneut auf Bundesebene zu engagieren.  Neben der Rückkehr in die Technische Kommission ist hier  zu erwähnen, dass er  von 2007 bis 2015 erneut als Bundesreferent Lehrwesen tätig war. Auf Landesebene engagierte er sich lange Jahre  bei uns als Technischer Leiter und organisierte besonders die Landeslehrgänge im Bildungszentrum Malente perfekt. Derzeit ist Ulrich im AVSH- Vorstand als Lehrwart engagiert. Wer Ulrich aus der Gremienarbeit kennt, weiß dass er sich für die inhaltliche Arbeit begeistert, weniger für die sportpolitischen Belange. Ihm ist es eigen, z.B. bei Anträgen, Projektideen oder Prozessen der Umgestaltung hinter das Vordergründige zu schauen und die logische Begründung einer Idee zu überprüfen. Ulrich gewinnt man nur, wenn er aus eigener Kraft eine eigene Überzeugung entwickeln kann; sich lediglich  begeistert mitreißen zu lassen, liegt ihm fern. Tief verankert in ihm ist seine humanistische Prägung, die ihn Autoritätsgläubigkeit ablehnen lässt, da diese die Gefahr des Missbrauchs birgt. Er hält es für die Pflicht eines jeden, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wenn man ihn also in einem Gespräch die eigenen Argumente nicht gründlich erläutern kann, muss man sich auf Kritik und ironisch-bohrende Fragen einstellen. Einem spannenden inhaltlichen Streitgespräch ist Ulrich denn auch selten abgeneigt. Sind die eigenen Argumente nachvollziehbar, hat man eine realistische Chance, ihn auch mal zu überzeugen.
Gefragt, was ihn bei der ehrenamtlichen  Arbeit auf und neben der Matte  besonders interessiere, sagt Ulrich: „Für mich steht das Aikido im Mittelpunkt. Beim Aikido findet man Wegbegleiter und auch das Zwischenmenschliche spielt eine große Rolle. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie sich die Persönlichkeit eines Menschen durch das Aikido entwickelt.“

Die Graduierung zum 7. Dan durch die Technische Kommission des DAB am 1.4. 2016  ehrt so einen hochverdienten und reifen Meister. Der AVSH und seine Mitglieder sind stolz und glücklich und wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen DO mit Ulrich.

Frauke Drewitz
Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit des AVSH

Aikido-Biografie: Roland Nemitz


Eine halbe Ewigkeit scheint es her, dass Roland, unser 1. Vorsitzender mit Aikido angefangen hat. Seine erste Prüfung legte er im Sommer 1971 ab. Ein Werbefilm über Aikido, der 1970 auf dem Herzogenhorn gedreht worden war, und der in einer lokalen Zeitung angekündigt wurde, um Interessenten für diese neuartige Budodisziplin zu gewinnen, hatte Rolands Neugierde geweckt. In Bad Bramstedt, Rolands Heimatort gab es damals im örtlichen Sportverein nicht viel mehr als Handball und Fußball. Mit Ulrich zusammen als festem Trainingspartner begann Rolands Do 1970 bei ihrem gemeinsamen Lehrer Rolf Brand. Bereits vier Jahre später bestand er erfolgreich die Prüfung zum ersten Dan. Von 1974 bis 1980 unterrichtete Roland dann selbst in der Bramstedter Turnerschaft.

Nach Rolfs Weggang aus Bad Bramstedt 1980 übernahm Mathias Ahrens die Abteilungsleitung und Roland fuhr dann einmal die Woche zum Training nach Lübeck zu Rolf, um seine weiteren Dangrade vorzubereiten (2. Dan 1976, 3. Dan 1981, 4. Dan 1989). Er selbst übernahm dann als Lehrer eine Aikidogruppe in Bad Segeberg (1979/1980) sowie den Verein Holsatia am Kieler Ostufer, wo er von 1979 bis 1993 Aikido neben seinem Studium und dem Referendariat unterrichtete. Seit 1993 ist Roland bis heute Haupttrainer im Rendburger Turn- und Sportverein, dessen 1. Vorsitzender er zudem seit 1999 ist.

Obwohl sich Rolands Verhältnis zu seinem Lehrer Rolf nach 1990 eintrübte und man schließlich nach der Vergrößerung des MA-AI  nach dem Jahr 2000 endgütig getrennter Wege ging, nahm Roland als positive Eigenschaften Rolfs dessen Genauigkeit und Zuverlässigkeit mit. In der Tat sind dies Eigenschaften für die wir Roland alle schätzen.

Roland sagt von sich, dass er sich selbst stets am DAB orientiert habe. Er ersetzte Rolf als Lehrer nicht durch einen anderen Meister, sondern er geht seinen Weg seitdem getreu seinem Motto: "Ich kann von jedem lernen, wo ich traininere und auf die Matte gehe." Nachmachen, was gezeigt wird, ausprobieren und entscheiden, was für einen eben auch mal nicht passt. Er selbst sieht sein besonderes Interesse im Aikido im Bereich der Grundlagen"forschung", d.h. der Arbeit an der körperlich- technischen und geistigen Einstellung. Durch die Schulung der steten Achtsamkeit und Präsenz, verbessert sich die Wahrnehmung des Energieflusses des Uke- Was kommt da auf mich zu?- und auch der eigene Energiefluss.

Wer so lange schon und so in intensiv Aikido betreibt, dem geht vieles wirklich in Fleisch und Blut über. Roland und  Aikido- das ist mittlerweile eine Einheit geworden, die sich nicht mehr trennen lässt. Aikido hat in vielen Bereichen seinen Lebensweg bestimmt. Er sagt selbst, dass er zugunsten des Aikido bestimmte berufliche Entscheidungen eben so getroffen hat, wie er sie getroffen hat.
Auf die Frage, was ihm das Aikido gebe, sagt Roland, dass ihm vor allem das selbst Trainieren Ruhe und Gelassenheit vermittle. Neben einer gewissen körperlichen Fitness ist es aber auch der Kontakt zu den Menschen, denen man auf der Matte begegnet, der ihm viel gibt.

Als Lehrer oder Trainer ist es ihm wichtig, von seinen Schülerinnen und Schülern anerkannt und akzeptiert zu werden. Diese sorgen eben auch dafür, dass man als Meister "die Bodenhaftung nicht verliert oder abhebt".

Neben Rolands unermütlicher Arbeit als Trainer im Verein und auf Landesebene z.B. als Zentraltrainer, sowie als Trainer auf Bundesebene gilt es hier aber auch einen weiteren Schwerpunkt seines Wirkens für das Aikido zu würdigen: Roland legt seit Jahren ein sehr, sehr großes sportpolitisches Engagement an den Tag, um -wie er sagt- "etwas zurückzugeben".

Ohne Leute wie ihn stünde das Aikido in Schleswig-Holstein und auch der DAB nicht da, wo man heute steht. Einige seine Ämter, die er ausgeübt hat bzw. noch ausübt, seien hier exemplarisch genannt, um die Bandbreite seines Wirkens deutlich zu machen.
Auf Bundesebene ist Roland seit 1977 Mitglied der Technischen Kommission des DAB und seit 2001 erneut Rechtsausschussvorsitzender. Er ist in Besitz der Trainer B- Lizenz und lizenierter Prüfer für Kyu- und Dan-Grade des DAB. Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit war Roland sowohl auf Bundes- als auch auf Landesbene mehrere Jahre lang verantwortlich. Nachdem er von 1989 bis 2001 2.Vorsitzender des AVSH gewesen war, übernahm er 2003 den ersten Vorsitz unseres Landesverbandes und hält ihn bis heute inne.

Rolands erhielt für sein umfassendes Engagement im Verein und im Bundes- sowie Landesfachverband mehrere Ehrungen, von denen hier beispielhaft drei erwähnt seien:
1999: Goldene Ehrennadel des DAB
2008: Leistungsnadel in Gold des RTSV
2013: Goldene Ehrennadel des  LSV Schleswig- Holstein

Die Zukunft des Aikido in Schleswig- Holstein liegt Roland besonders am Herzen: Sein Ziel ist es, Aikido noch weiter in die Fläche zu bringen und Übungsleiter und -leiterinnen zu gewinnen, um neue Aikidogruppen zu gründen. Einen wichtigen Schwerpunkt sieht Roland zudem in der Sicherung des Nachwuchses, d.h. in der Kinder- und Jugendarbeit.

Die Graduierung zum 7. Dan durch die Technische Kommission am 1.4.2016 ehrt somit einen hochengagierten und reifen Meister. Der AVSH und seine Mitglieder sind stolz und glücklich und wir freuen uns auf die kommende Zeit mit Roland als Lehrer auf und als Vorsitzendem auch neben der Matte.

Frauke Drewitz
Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit des AVSH

7. Dan Aikido für Roland Nemitz und Ulrich Schümann


Bei der Tagung der Technischen Kommission des Deutschen Aikido-Bundes am ersten April-Wochenende wurden unter anderem Graduierungen ausgesprochen. Mit Roland Nemitz und Ulrich Schümann wurden dabei auch zwei verdiente Aikidoka des AVSH bedacht - beide sind nun 7. Dan Aikido.

Ferner wurden Martin Glutsch (BW) und Hubert Luhmann (NRW) auf den 7. Dan Aikido sowie Edmund Grund (BW) auf den 6. Dan Aikido graduiert.

Der AVSH gratuliert allen Genannten sehr herzlich, insbesondere den beiden Aikidoka aus Schleswig-Holstein.

Herzlichen Glückwunsch!