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Prüfung in Bad Bramstedt


Traditionsgemäß nutzte die Aikido-Abteilung der Bramstedter Turnerschaft das letzte Training vor den Sommerferien, eine Gürtelprüfung durchzuführen.

In der Jugendgruppe stellten sich Nanke-Marie und Sabrina Maric den kritischen Prüferaugen. Fallschule, Standtechniken und Bodenhaltetechniken, das Programm war schon etwas umfangreicher, aber immerhin ging es ja auch um den orangenen Gürtel. Die erfolgreiche Prüfung von Jan-Malte auf Gelbgurt hatten wir einige Wochen vorgezogen.

Aus dem Erwachsenenbereich stellte sich Christian Pingel den kritischen Blicken von Berthold Krause, 6. Dan, und Matthias Ahrens, 3.Dan, beide lizenzierte Prüfer des Deutschen Aikido-Bundes. Fünf Fachgebiete waren zu absolvieren: Fallen aus allen Richtungen inklusive freiem Fall, Überprüfung der Qualität der bisherigen Techniken, Prüfungstechniken im Stand – und im Bodenbereich. Dazu die Krönung Randori, freies Verteidigen gegen überraschende Angriffe.

Allen Prüflingen gelang es, die Prüfer zu überzeugen, Nanke-Marie und Sabrina Maric können nun stolz mit dem neuen Gürtel in das Aikido Sommerlager Samuraicamp des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein fahren. Und Christian Pingel hat nun erst einmal etwas Ruhe in dem Wissen, dass sich Trainingsfleiß und Schinderei offenbar gelohnt haben.

Die Abteilung gratuliert den Prüflingen und dankt herzlich den Prüfungspartnern Julia, Jan-Dominik und Udo Tell.

Nach den Ferien besteht für Interessenten die Möglichkeit, Aikido in der BT kennenzulernen.

Matthias Ahrens
Bramstedter Turnerschaft

Prüfung in Rendsburg


Vor der Sommerpause gab es noch einen besonderen Termin für Zwei Rendsburger Aikidoka. Kaya aus der Jugendgruppe und Jessica aus der Erwachsenengruppe stellten sich einer Graduierungsprüfung. Für Kaya war es die erste Aikido-Prüfung. Sie war vom Rendsburger Jugendtrainer Martin vorbereitet worden und präsentierte Prüfer Detlef Kirchhof (2. Dan Aikido) Das geforderte Programm zum 5. Kyu. Die ersten Wurftechniken, Bodenhebel und die Fallschule rückwärts führte Kaya mit ihrem Uke sicher vor. Nachdem Kaya das gesamte Programm durchlaufen hatte, gratulierte Detelef zur bestandenen Prüfung und überreichte ihr Ukunde, Aikido-Pass und einen Gelbgurt.

In der zweiten Rendsburger Prüfung stand ein deutlich umfangreicheres Programm auf der Tagesordnung: Jessica hatte sich vorgenommen, den 2. Kyu Aikido (Blaugurt) zu erreichen. Prüfer war nun Roland Nemitz (7. Dan Aikido). Bei hochsommerlichen Temperaturen flog nun nicht nur der Uke, sondern bald auch so mancher Schweißtropfen über die Matte, als Jessica mit der Überprüfung der vorhergehenden Prüfungsinhalte loslegte. Nachdem die Überprüfung erfolgreich absolviert war, ging es mit dem eigentlichen Prüfungsprogramm weiter. Nun galt es, die neuen Wurf- und Hebeltechniken zu zeigen. Zum Abschluss musste Jessica eine Minute lang die immer neuen Angriffe ihres Uke im Randori abwehren. Souverän und hochkonzentriert erfüllte sie auch diese Aufgabe. Schließlich konnte Roland unter Beifall der Zuschauer verkünden, dass Jessica die Prüfung bestanden hatte.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Prüfung in Wattenbek


Nach Monaten der intensiven Vorbereitung war es nun am 26.6.2018 so weit. Fünf Anwärter stellten sich einer Kyu-Prüfung. Den Anfang machte Filip Goldmann mit einer Prüfung auf den 4. Kyu (orangener Gürtel), welche von Pieter Genzow (3. Dan Aikido) abgenommen wurde. Anschließend haben sich Alexander Lukas, Ning Cheng und Mara Genzow auf den 2. Kyu (blauer Gürtel) und Mirko Saggau auf den 1.Kyu (brauner Gürtel) prüfen lassen.

Der Prüfer, Ulrich Schümann (7.Dan Aikido), nahm sich ausreichend Zeit, um jeden Prüfling sein Können zeigen zu lassen. Dabei ergaben sich, dank sehr guter Leistungen, die Möglichkeiten für Ning und Mara, gleich die Prüfung auf den 1. Kyu mit ab- zulegen. Nach dem letzten Randori wurden die Ergebnisse der Prüfungen dann bekannt gegeben. Alle Anwärter haben die Prüfung bestanden und so freut sich der Verein über drei neue „Braungurte“ einen neuen „Blaugurt“ und einen neuen „Orangegurt“.

Herzlichen Glückwunsch!

Prüfung in Hohenwestedt


Eine kleine – aber feine – Aikido-Prüfung fand letzte Woche beim MTSV Hohenwestedt statt. Vier junge Aikidoka stellten sich bei ihrem Lehrer Detlef Kirchhof, 2. Dan Aikido, einer Graduierungsprüfung. Für Luka, Rene und Vitali war es die erste Prüfung – der 5. Kyu Aikido, gekennzeichnet durch den Gelbgurt, sollte es werden. Wladimir war mit der Prüfungssituation an sich schon vertraut. Er wollte den 4. Kyu Aikido (Orangegurt) erreichen.

Da Eltern und Geschwister von Mattenrand gespannt verfolgten, wie die jungen Aikidoka Technik um Technik vorzeigten, war es schon eine besondere Atmosphäre. Und so waren nachher nicht nur die vier Prüflinge stolz, als Detlef das Ergebnis verkünden konnte: Alle vier hatten das geforderte Programm sehr sicher ableisten können und entsprechend ihre Prüfungen bestanden.

Detlef nutzte die Gelegenheit, um den Anwesenden seine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in Hohenwestedt zu erläutern und allgemein etwas über das Aikido zu erzählen. Da die Prüfung im Rahmen des regulären Trainings stattfand, konnten dann auch alle Teilnehmende ein paar Techniken vorzeigen, die diese Ausführungen abrundeten.

Herzlichen Glückwunsch!

Kinder- und Jugendlehrgang in Bad Segeberg


Am Samstag, den 2. Juni 2018, trafen sich 19 Aikidoka zum Thema „Anspannung, Entspannung und Ausweichen“.

André Lienshöft vermittelte das Thema mit dem Schwerpunkt der Annahme des Angriffs. Die Schwachpunkte des Angreifers wurden demonstriert und erklärt. Es gab direkte Möglichkeiten beim geraden Schlag von oben, und zwar Irimi, bevor sich der Schlag entfalten konnte, aber auch ausweichende beim seitlichen Schlagangriff. Hier wurde die Energie des Angreifers umgelenkt. Die unterschiedlichen Möglichkeiten wurden mit wechselnden Uke (Partnern und Partnerinnen) geübt. Die Bedeutung der Annahme wurde herausgestellt. Ganz ernst wurde es, als der Angriff mit Hilfe eines Schaumstoff-Schwertes (präparierter Rohrisolationsschaumstoff) erfolgte. Dies steigerte die Anspannung und demzufolge auch die Konzentration. Die Geschwindigkeit des Angriffs erhöhte sich und die der Verteidigung entsprechend ebenso. Durch den Partnerwechsel mussten sich die Teilnehmenden immer wieder auf andere Situationen einstellen. Die Unterrichtszeit mit André verging wie im Fluge, so interessant war es.

Zur Mittagszeit wurde pünktlich die Pizza angeliefert. Normalerweise hat das italienische Restaurant gar keinen Pizzaservice, aber für uns wurde eine Ausnahme gemacht. Es gab eine ausgiebige Mittagspause auf den Bänken in der Turnhalle.

Zur zweiten Unterrichtseinheit erschien Sai-Kit Tsui, ein Jiu-Jitsu-Meister, der die Aufgabe hatte, uns Verteidigungsmöglichkeiten in beengten Situationen zu zeigen. Es ging richtig hart zur Sache mit Würge-Angriffen. Da mussten wir erst einmal den Kopf einziehen, um uns zu schützen. Ein Griff in die eigenen Haare diente zum Schutz des Gesichtes und ein Tritt auf den Fuß oder zum Schienbein des Angreifers zur Erlangung von Freiraum. Die Abwehrmöglichkeiten wurden auf der Matte eingeübt. Sie waren viel kürzer und direkter als beim Aikido. Auch beim Angreifen mussten Hemmungen überwunden werden. Tai-Kit ließ auch die Nervenpunkte nicht aus. Hier galt es, mit dem Daumen die richtigen Stellen zu finden. In der zweiten Hälfte des Unterrichtes übten wir die Techniken an der Wand und zwar ohne Rückzugsmöglichkeit. Der Einsatz der Hüfte war zur Befreiung sehr wichtig, ebenso der Schutz des Gesichtes mit angewinkelten Armen. Dieser Schutz war wieder Bestandteil zur Erlangung von Freiraum. Wir hätten alle nicht gedacht, dass es noch so viele Möglichkeiten zur Selbstverteidigung in solch beengten, bedrohlichen Situationen gibt.

Zum Abschluss der Selbstverteidigung mit Jiu-Jitsu gab uns Sai-Kit noch den Rat mit, den Gegner beim ersten Kontakt zu verwirren, indem man ihm einen Gegenstand zuwirft mit den Worten „fang“ und dann wegzulaufen. Eine andere Möglichkeit demonstrierte er mit einer Hand voll „Münzen“, die er spontan wegwarf. Die beste Option, sich zu verteidigen, besteht natürlich darin, sich gar nicht erst auf einen Streit einzulassen und wegzugehen.

Nach einer kurzen Stärkung mit Äpfeln und Getränken ging es weiter mit der letzten Einheit. Meister Hans Carstens, der Gastgeber des Aikido-Vereins Bad Segeberg, vermittelt das Thema Anspannung und Aufmerksamkeit. Er vermittelte dieses Thema über die Handhabung des Stabes. Er ging auch auf die aufrechte Haltung im Zusammenhang mit Aufmerksamkeit ein und versprach den Kindern, dass sie im Schulunterricht mindestens eine Note besser beurteilt werden würden bei Beachtung der aufrechten Sitzposition, die zudem eine bessere Durchblutung des Gehirns zur Folge habe.

Beim Thema Stab zeigte sich, dass besonders hohe Konzentration und Koordination erforderlich waren. Die Fortgeschrittenen hatten natürlich einen Vorteil, die Anfänger mussten erst mal Hände und Füße und Rechts und Links sortieren. Die anwesenden Meister halfen den Teilnehmenden dabei. Der Unterricht führte dazu, dass sogar einige Bewegungsabfolgen verinnerlicht wurden, die zu einer Stock-Kata führen. Hier beschäftigt man sich selbst mit dem Stock und einem imaginären Partner. Hans machte die Kinder und Jugendlichen darauf aufmerksam, dass sie das Glück hätten, noch sehr jung zu sein und deshalb noch viel Zeit hätten zu üben.

Zum Abschluss zeigte uns Hans Carstens noch eine Kostprobe seines Könnens. André Lienshöft war als Uke ganz stark gefordert. Hier konnte man erahnen, welchen großen Anteil das Aikido im Leben haben kann. Schöne runde Verteidigungsformen mit dem Stab brachten den Uke immer wieder zu Fall.

Mir hat der Lehrgang sehr viel Spaß bereitet und ich denke, den Teilnehmenden ebenso. Die jungen Aikidoka waren mit Eifer dabei. Für nicht wenige war dies der erste Lehrgang.

Lilo Schümann
Jugendleiterin des AVSH

Dieser Lehrgang wurde gefördert durch die Sportjugend Schleswig-Holstein. Dankeschön!