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Aikido und Stand Up Paddling in der Ostsee


Kinder- und Jugendlehrgang des AVSH am 17./18. Juni 2017 in Scharbeutz

Am Morgen des 17. Juni 2017 war es für uns dann so weit: Kinder und Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein versammelten sich in Scharbeutz, um gemeinsam die Bedeutung des Gleichgewichts im Aikido zu entdecken.

Kurz nach unserer Ankunft begann dann auch schon die erste Trainingseinheit unter der Anleitung von André Lienshöft (2. Dan) mit einigen Spielen zum Aufwärmen und Kennenlernen. Nachdem dann alle aufgewärmt waren, wurde geprüft, wo der Partner sicher stand und wo er seine Schwachstellen hatte, um danach mit dieser Erfahrung die Techniken zu üben.

Kurz nach unserem Mittagessen wanderten wir zum Strand, wo wir uns mit Beachvolleyball und Stand Up Paddling beschäftigten. Hier handelt es sich um eine Wassersportart, bei der ein Sportler aufrecht auf einer Art Surfbrett steht und sich auf dem Wasser mit einem Stechpaddel vorwärtsbewegt. Unter der Aufsicht von Ronny vom Surf-Center Lübeck, der uns erklärte, worauf wir zu achten hatten, wurden von der Hälfte der Gruppe die Surfbretter ins Meer gezogen und erklommen, während die andere Hälfte, angeleitet von Detlef, Beachvolleyball spielte. Nach einiger Zeit wurde gewechselt.

Beim Stand Up Paddling gab es so einige Schwierigkeiten, zum Beispiel mit dem Gleichgewicht, dem Wind, der uns raus aufs Meer trieb, oder aber mit dem 16 Grad kalten Wasser. Beim Beachvolleyball dagegen lag die Schwierigkeit eher bei der Entscheidung, wer aus dem Team den Ball annehmen sollte…

Vom Wasser erfrischt ging es zurück zur Jugendherberge, wo es Abendessen gab und die nächste Aikido-Einheit, diesmal geleitet von Detlef Kirchhof (2. Dan), auf uns wartete. Wir begannen wieder mit einem Spiel, auf das die Fallschule folgte. Erneut aufgewärmt widmeten wir uns weiteren Techniken, mit deren Hilfe wir den jeweils anderen aus dem Gleichgewicht bringen konnten. Müde von der vielen Bewegung, der frischen Luft und vielen neuen Erfahrungen endete für uns dieser Tag.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurden erneut die Gürtel gebunden, um zum letzten Training auf der Matte zu erscheinen. Lilo Schümann (3. Dan) ließ uns das Ausweichen üben und ergänzte mit ihren Techniken die Trainingseinheiten der beiden anderen Trainer. Nach dem Training durfte jeder erzählen, was er von diesem Lehrgang mitgenommen hat. Ein letztes Mal verbeugten wir uns, schulterten unser Gepäck und machten uns mit vielen neuen Eindrücken auf den Weg nach Hause.

Jessica Neuschl, 3. Kyu
Rendsburger TSV

Eltern, Kids und Eulen in Hohenwestedt


Ein Eltern-Kind-Training gab es an einem frühlingshaften Samstag im Dojo Hohenwestedt. Jugendtrainer Detlef Kirchhof, 2. Dan Aikido, hatte alle Kinder und Jugendlichen seiner Gruppen und deren Eltern für den 11. März eingeladen. Weit über 30 Teilnehmer folgten dieser Einladung. Die Eltern erhielten so einen fundierten Einblick in das Aikido-Training ihres Nachwuchses.

Nach dem Angrüßen, einem gemeinsamen Bewegungsspiel und einer sehr kurzen Aufwärmgymnastik ging es über zu Fallübungen und Bewegungsgrundschule. Schon hier merkten viele Eltern, welche motorischen Fähigkeiten erforderlich sind, um halbwegs die Richtung und Übersicht zu behalten. Was sich für die Eltern etwas schwieriger gestaltete, war für die Kinder und Jugendlichen überhaupt kein Problem – für sie waren es gewohnte Bewegungen.

Danach ging es mit einigen Aikido-Techniken weiter: Shiho-nage, Kote-mawashi, Kote-hineri und Kote-gaeshi. Manche Mamas und Papas staunten nicht schlecht, was Sohn oder Tochter da mit ihnen veranstalteten. Unterbrochen wurden die Übungen immer wieder mit Vorführungen der Kinder und Jugendlichen, die eine Auswahl ihres Könnens zeigten. Auch gab es immer wieder kurze Erläuterungen von Aikido-Lehrer Detlef, sowohl über die Elemente und Prinzipien des Aikido als auch über die Trainingsarbeit der Aikido-Gruppe in Hohenwestest. Ein abschließendes Jiyu-waza der Grüngurte beendete den sportlichen Teil.

Die Mutter einer Aikido-Schülerin der Gruppe hatte eine besondere Überraschung mitgebracht: Zwei Käuze waren plötzlich auf der Matte. Mit diesen Therapietieren, zu denen auch ein fast ausgewachsener Uhu gehört, arbeitet Bianka Wolf sonst in Senioreneinrichtungen, Demenzgruppen oder Kindergärten. Nun durften die Hohenwestedter Aikidoka die handzahmen Eulen streicheln – ein besonders eindrucksvolles Erlebnis.

Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und für die Kinder und Jugendlichen war ein besonderes Vergnügen mal mit den Eltern zu trainieren und ihnen zu demonstrieren, was sie schon alles gelernt haben. Abschließend wurde das von den Eltern vorbereitete leckere Buffet geplündert und noch lange gemütlich geplauscht.

Prüfung in Bad Bramstedt


Das letzte Training in 2016 nutzten drei Jugendliche aus der Aikido-Jugend der Bramstedter Turnerschaft, um sich der ersten Prüfung auf einen farbigen Gürtel zu stellen. Clara-Marie Metzlaff, Sabrina Schmidt und Hamayon Nazari, die derzeit Ältesten in der Jugendabteilung, stellten sich dem kritischen Auge des Prüfers Matthias Ahrens, 3. Dan Aikido.

Schnell wurden noch einmal die Regeln der Etikette besprochen, wann man sich zu wem verbeugt und was ansonsten zu berücksichtigen ist.

Zunächst galt es, die Fallschule aus dem Kniestand und dann aus dem Stand exakt vorzuführen.

Nachdem alle drei in dieser Disziplin erfolgreich waren, galt es, zunächst die Standtechniken und in einem weiteren Durchgang die Bodentechniken vorzuführen. Manchmal war noch eine deutsche Erklärung der abgefragten Form notwendig, die japanischen Begriffe sind so schon sehr fremd, in der Anspannung der Prüfung noch umso „fremder“. Insgesamt machten alle drei Aspiranten ihre Sache sehr gut und konnten sich nun entspannt der adventlichen Keks- und Naschrunde zuwenden.

Sie freuen sich nun, wenn sie vor dem ersten Training im Januar ihren verdienten Gelbgurt von ihrem Trainer Kurt Nießner, 3. Dan Aikido, überreicht bekommen.

Herzlichen Glückwunsch!

Prüfung in Hohenwestedt


Im Kinder- und Jugendbereich der Aikido-Gruppe im MTSV Hohenwestedt gab es kurz vor der Weihnachtspause einen Prüfungstermin. Felix (jetzt 5. Kyu), Vateria (4. Kyu), Alexander (5. Kyu) und Julian (5. Kyu) stellten sich dieser Herausforderung und konnten erfolgreich die nächste Graduierung erlangen.

Die eingeladenen Eltern, Großeltern und Gechwister als Zuschauer ließen auch diese Prüfung zu einer Erfahrung mit besonderer Atmohphäre werden. Lehrer Detlef Kirchhof, 2. Dan Aikido, hatte sichtlich mitgefiebert: "Ihr habt es klasse gemacht, weiter so!"

Herzlichen Glückwunsch!